Aller Anfang ist schwer

Politisch, das ist heutzutage die ganze Welt. Jeder bekommt sie direkt mit, immer wieder, aus allen Teilen der Welt. Die Einen sträuben sich davor, wollen gar nichts wissen, wollen unwissend sein darüber, weil es ihnen einfach zu viel wäre, wenn sie sich damit auf dem Laufenden halten würden – vielleicht interessiert es auch schlichtweg nicht. Doch das ist nicht das Bestreben von dieser riesengroßen Chance, die die Globalisierung und Politisierung uns geschenkt hat. In einer Demokratie ist es wichtig, dass man seine Möglichkeiten nutzt und sich informiert – aber auch darüber spricht.

In den letzten Jahren ist der politische Diskurs immer toxischer geworden, auf Deutsch bedeutet das etwa giftig. Es fehlt an einem Pendel, einer Mitte, in der sich mehr Menschen treffen können als es geboten wird auf den anderen Seiten. Oft wird von Rechts gesprochen, oft auch von Links. Ob Rechtsextreme, Ausländerhass, Gendern, Tempolimits auf Autobahnen – wo ist eigentlich der Konsens? Wo ist die politische Mitte? Man findet sie kaum noch. Sie ist schlichtweg, wie sich auch die Wikipedia äußert, nicht existent, bzw. nicht definiert. Niemand kennt sie. Aber ist das ein Grund sie auch nie kennenzulernen?

Noch ist nicht aller Tage

Dipolimi, die Kurzform für „Die politische Mitte“, ist ein neues Magazin, das sich genau mit diesem Konsens beschäftigen will. Wieder über Politik reden können, ohne dabei von anderen Menschen diffamiert zu werden, weil man Gendersternchen vergessen hat. Wieder mit Menschen reden können, ohne sich auf der anderen Seite etwas von Verschwörungstheorien anhören zu müssen. Verstanden werden, sich gegenseitig unterhalten, ohne Monologe zu halten und am Ende noch zerstrittener zu sein als davor.

Der politische Diskurs ist wichtig. Umso wichtiger ist es, dass dieser nicht in Extreme gezogen wird und man als jemand, der sich politisch teils auf der einen Seite, teils auf der anderen Seite sieht oder gar sehr oft mittlere Werte bezieht, nicht ausgestoßen wird.

Die Aufgabe

Wir wollen uns damit beschäftigen und berichten, was sich tut, aber vor allem durch Meinungen. Fakten, Nachrichten und mehr, das gibt es schon viel zu oft. Unser Hauptziel ist es, dass sich wieder eine Diskussionskultur bildet, die Fragen erlaubt, einander nicht verspottet oder diskriminiert – ein gesunder Umgang mit Anderen. Ohne andere aus der Diskussion auszuschließen, weil sie nicht so aussehen oder so denken wie Andere. Aber immer mit dem höchsten Respekt vor Anderen. Und dabei auch auf Modernität zu achten, denn auch das ist ein wichtiges Thema.

Wenn ihr uns auf unserer Reise, die wir gerne mit euch zusammen gestalten würden, begleiten wollt, dann tut ihr das bereits. Wir freuen uns über Jeden, der zurück in eine faire politische Diskussion findet und sein/ihr Meinungsbild hier wieder auffrischen kann. Denn dafür wollen wir stehen – ob durch Kommentare, Satire, Rants, Analysen und sonstiges.

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Mr. T

Sehr interessantes Konzept!
Ich bin gespannt was in der Zukunft kommt und werde euch weiter verfolgen,, zumindest so gut es geht.
Bin gespannt (:

Bastian

Freut uns!