Auf dem Bundesparteitag der Freien Demokraten (FDP) am Sonntag ging es in mehreren Reden auch über die Konkurrenzparteien. Christian Lindner sprach dabei auch Klartext über Robert Habeck, den er in den vergangenen Wochen immer wieder kritisierte.
“Robert Habeck ist die größte Wachstumsbremse in unserem Land. Bei Robert Habeck wächst nur der Frust und nicht die Wirtschaft”, hieß es unter anderem von Lindner. Auch Kubicki hatte sich in den vergangenen Wochen immer wieder mit Habeck angelegt und kassierte dafür sogar eine Anzeige bei der Polizei und Rechtsanwaltskammer.
Christian Lindner teilt gegen Habeck, Scholz und Merz aus: “Wir wollen einen Politikwechsel”
Auch gegen Friedrich Merz teilte Lindner aus: “Friedrich Merz lobt Robert Habeck für seine asylpolitischen Vorschläge. Das zeigt: Friedrich Merz will Kanzler werden, aber er ist auch bereit, dafür einen Politikwechsel in Deutschland zu opfern. Wir nicht! Wir wollen einen Politikwechsel!”
Die notwendigen Veränderungen sieht Lindner offenbar bereits am Staatswesen. “Dieser Staat ist inzwischen überdehnt. Sein Staatsapparat ist nicht mehr Teil der Lösung. Er ist selbst zum Problem geworden”, hieß es vom FDP-Chef am Sonntag auch. “Wir provozieren ganz links, weil wir die politische Kraft sind, die am stärksten für die Liebe zur Freiheit, den Respekt vor dem Eigentum und das Leistungsprinzip stehen”, hieß es weiter.
Lindner: “Brauchen wieder einen Rechtsstaat, der dafür sorgt, dass Bürger sich auf öffentliche Ordnung verlassen können”
“Es ist kein Ausweis von Führungsstärke, wenn man die Rentner in Deutschland gegen die Menschen in der Ukraine ausspielt. Olaf Scholz hat es verpasst, ein Beispiel an sittlicher Reife für uns alle zu werden”, meinte Lindner gegenüber Olaf Scholz.
Und auch öffentliche Sicherheit ist Thema: “Wir brauchen wieder einen Rechtsstaat, der dafür sorgt, dass die Bürgerinnen und Bürger sich zu jeder Zeit und an jeder Stelle auf die Garantie der öffentlichen Ordnung verlassen können.”

